Vesko Gösel explores the condition of photography in alternate timelines and its relation to both the everyday as well as to the art world.

Vesko Gösel sieht sich von der Konkreten Kunst sowie der Arte Povera beeinflusst, mit der er die Wiederverwendung von ausrangierten Materialien für neue, unvorhergesehene Zwecke teilt. Die ursprüngliche Geschichte des Materials sowie der Funktion von technischen Apparaten und Werkzeugen sind ihm dabei von besonderem Interesse.

Seine Werke hinterfragen unsere alltägliche, sinnvolle Verwendung der Dinge. Sie lassen sich ungern kategorisieren und machen sich frei von logischem Gebrauch.

Ausgangspunkt seiner grafischen und skulpturalen Werke sind die historischen und gesellschaftlichen Dimensionen der Fotografie.

Ihre Form definiert sich durch die Geschichte des Materials. Die Objekte werden in ihre Bestandteile zerlegt, um sie in einem neuen Zeit- und Raumkontext wieder zusammenzufügen.

Die Gestalt der Werke entwickelt sich bei Vesko Gösel durch die Vermutung, was es einmal war oder gewesen sein könnte. So folgt ihr Wesen, ihre Design- und Materialsprache, weiterhin der eigentlichen historischen Verwendung und Funktion (form follows it’s historical function).

Die Vergangenheit des Materials ist für ihn nicht nur wichtig, um erklären zu können, wie das, was gerade gesellschaftlich passiert, geschichtlich geworden ist, sondern auch ein persönlicher Orientierungspunkt, um seine Haltung zur Gegenwart verständlich zu machen.

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Vesko Gösel

Am Kämpchen 7
41061 Mönchengladbach

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